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In-Mold-Labeling erklärt: Revolutionierung moderner Verpackungslösungen

In-Mold-Labeling (IML) ist eine Weiterentwicklung der Verpackungstechnik, die erst kürzlich auf den Markt kam. Sie vereint Funktionalität, Ästhetik und Umweltfreundlichkeit. Dieser Blog erklärt das IML-Verfahren, seine Vorteile, Probleme und Einsatzmöglichkeiten und gibt nützliche Tipps für Hersteller und Unternehmen, die auf diese moderne Etikettiermethode umsteigen möchten. Bleiben Sie dran!

In-Mold-Labeling

Abbildung Nr. 1 In-Mold-Labeling

1) In-Mold-Labeling verstehen

In-Mold-Labeling ist eine moderne Verpackungsinnovation, bei der Etiketten während des Formprozesses in Behälter integriert werden, anstatt sie auf das Produkt aufzubringen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Produktverpackungen, seien es Behälter oder Flaschen, umfasst IML einen Formprozess, der Verpackung und Produkt sowohl optisch als auch haptisch miteinander verbindet.

Die 1970er Jahre prägten die IML-Entwicklung und haben seitdem das Formen und Etikettieren zu einer einzigartigen Funktion gemacht, die die Ölindustrie nachhaltig verändert hat. Im Laufe der Jahre hat der Einsatz unterschiedlicher Materialien und Technologien IML zu einem verfügbaren und nützlichen Werkzeug für verschiedene Branchen gemacht. Der stetig steigende Automatisierungsgrad bei der Etikettierung und Gestaltung hat IML so beliebt gemacht.

2) So funktioniert In-Mold-Labeling

Es sind mehrere Schritte erforderlich, um In-Mould-Labeling-Verfahren Dadurch können Etikettierung und Formgebung reibungslos integriert werden. Das schrittweise Verfahren wird unten erläutert.

  • Etikettenerstellung: Im ersten Schritt In-Mould-Etiketten werden gedruckt (IML-Druck) auf Polypropylen, um die Behälter feuchtigkeitsfrei zu machen. Die Etiketten werden dann in die Flaschen eingebettet und in Nylonformen gelegt, wo die Flaschen erhitzt und unter großer Hitze und Druck gepresst werden.
  • Positionierung des Etiketts in der Form: Vorgedruckte Etiketten werden perfekt in die Kavität der Form eingepasst. Dieser Vorgang wird zur genauen Platzierung entweder durch Roboter oder statische Elektrizität unterstützt.

In-Mould-Labeling-Verfahren

Abbildung Nr. 2 In-Mold-Labeling-Prozess

  • Etikettenanwendung: Geschmolzener Kunststoff wird entweder im Blas- oder Spritzgussverfahren in die Form gespritzt. Dadurch wird das Etikett mit dem Behälter verbunden und bildet ein einheitliches Produkt. Dieser Schritt ist zeitkritisch und erfordert Koordination, um mögliche Fehler wie verschobene Etiketten oder Luftblasenbildung auszuschließen.

Sowohl für die Behälter als auch für die Etiketten wird häufig Polypropylen verwendet, da es robust ist, sich gut recyceln lässt und gut haftet. Das gesamte Produkt wird durch die verwendeten Materialien optisch aufgewertet und ist umweltfreundlich.

3) Vorteile des In-Mold-Labeling

IML bietet mehrere Vorteile, die es hinsichtlich der Verpackungsanforderungen zu einer wirtschaftlichen Option machen:

+ Überlegener Klebstoff: Die Etiketten sind fest mit dem Teil verbunden, sodass sie sich nicht lösen oder verblassen können. Das Etikett ist nicht nur schwer ablösbar, sondern auch IML. Es eignet sich daher gut für feuchtigkeits- und chemikalienbeständige Artikel sowie für Artikel, die während des Gebrauchs stark beansprucht werden.

+ Verbesserte Ästhetik: Da IML hochauflösende Bilder ermöglicht, stehen verschiedene Motive und Farben zur Verfügung, um sie optisch ansprechend zu gestalten. Diese Eigenschaften tragen dazu bei, Marken im Regal besser wiederzuerkennen.

Vorteile der In-Mould-Labeling-Technik

Abbildung Nr. 3: Vorteile der In-Mould-Labeling-Technik

 

+ Kosteneffizienz: Etikettierung und Formgebung werden miteinander kombiniert, was die Formproduktion erhöht. Dadurch entfallen separate Klebstoffe, Etikettiermaschinen und sogar das manuelle Anbringen von Etiketten, was alles überflüssig macht.

+ Umweltvorteile:

  • Recyclingfähigkeit: Die Abfallentsorgung von Behältern und Etiketten aus Polypropylen wurde vereinfacht, da beide gleichzeitig recycelt werden können.
  • Weniger Abfall: Macht die Verwendung von separatem, zusätzlichem Verpackungsmaterial und Klebeetiketten vollständig überflüssig und trägt so zur Vermeidung von Abfall bei.

+ Manipulationssicherheit: Das Manipulationsrisiko wurde erheblich reduziert, da das IML-Etikett auf dem Behälter angebracht ist und so die Sicherheitsmaßnahmen hinsichtlich der Produktintegrität erhöht.

4) Herausforderungen und Grenzen des In-Mold-Labeling

Obwohl In-Mold-Labeling gewisse Vorteile bietet, bringt IML auch einige Probleme mit sich, wie zum Beispiel:

! Hohe Anschaffungskosten: Beim Ändern, Einrichten und Zuweisen neuer Formen und neuer Maschinen ist ein angemessener Spielraum für die Erfassung von Kosten vorhanden. Diese sind jedoch mit erheblichen Anschaffungskosten verbunden. Um die Effektivität zu bestimmen, ist eine detaillierte Budgetanalyse unerlässlich.

! Komplexität der Etikettenplatzierung: Es ist sehr zeitaufwendig, sicherzustellen, dass die Etiketten präzise platziert werden, da dies zu einer maximalen Komplexität des Betriebs führen kann. Dies könnte bis zu einem gewissen Grad automatisiert werden, was jedoch ebenfalls hohe Anfangsinvestitionen erfordern würde.

! Produktionsbeschränkungen: Unternehmen, die kleine, kundenspezifische Chargen benötigen, sind in ihren IML-Nutzungsmöglichkeiten eingeschränkt. Bei größeren Chargen hingegen ist IML benutzerfreundlicher. Um Kosten zu sparen, kann die Neukalibrierung der Form viel Zeit in Anspruch nehmen.

! Lernkurve: Produktionsfehler können auftreten, wenn ein Bediener oder Designer den IML-Prozess nicht versteht, um ihn zu optimieren. Daher ist eine entsprechende Schulung erforderlich.

5) Anwendungen des In-Mold-Labeling

IML ist eine Methode, die in vielen Bereichen eingesetzt wird, darunter:

  • Lebensmittelverpackungen: Robuste und optisch ansprechende Etiketten für migrierte Milchprodukte, Säfte, Soßen und servierfertige Artikel. In der Regel mit Nährwert- und Markenangaben.

In-Mould-Labeling in Lebensmittelverpackungen

Abbildung Nr. 4: In-Mould-Labeling in Lebensmittelverpackungen

  • Etiketten für Haushaltsmittel: Etiketten für Reinigungsmittel müssen feuchtigkeits- und chemikalienbeständig sein. Beispielsweise bleiben Etiketten auf Waschmittelflaschen nach mehrmaligem Anfassen oft nass.
  • Automobilindustrie: Etiketten, die in Armaturenbretter und viele andere Teile eingearbeitet werden, wo eine höhere Haltbarkeit erforderlich ist, tragen zur Markenbildung bei. Weitere Beispiele sind kritische Details wie Sicherheits- oder Betriebsanweisungen.
  • Innovativer Einsatz: Für spezielle und hochwertige Kosmetika oder für Artikel in begrenzter Stückzahl. Ebenso verwendet Advanced Cosmetics IML für seine Produkte, um exquisite und starke Designs zu erhalten.

6) Arten von In-Mold-Etiketten

IML ist keine Standardsache, sondern hat drei eigene Unterkategorien.

i) Spritzgegossenes IML: IML-Spritzguss wird bei starren Behältern wie Lebensmittelbehältern und -gläsern sowie bei einer Art von Abfüllung verwendet. Dazu gehören beispielsweise Gläser für Kosmetikprodukte, die strukturelle Festigkeit und detaillierte Grafiken erfordern.

ii) Blasgeformtes IML: Am besten geeignet für hohle Produkte wie Flaschen und Krüge. Es ist eine sehr effektive IML-Anwendungsmethode für Produkte mit Konturoberflächen.

iii) Thermogeformtes IML: Diese Technik ist aufgrund ihrer Wirtschaftlichkeit besonders für leichte Materialien und komplizierte Designs geeignet, die auf den Massenmarkt ausgerichtet sind, wie etwa Einwegschalen und Behälterdeckel.

Etikettierung in der Form

Abbildung Nr. 5 Etikettierung in der Form

 

7) Vergleich mit traditionellen Kennzeichnungstechniken

Es gibt einige wichtige Unterschiede zwischen IML und anderen Etikettenarten, nämlich:

  • IML vs. Haftetiketten:

  • IML: Diese Form bietet Etiketten, die haltbarer sind, da sie in die Behälter integriert sind.
  • Selbstklebende Etiketten: Diese Form beginnt sich mit der Zeit abzulösen, wenn das Produkt äußeren Bedingungen ausgesetzt wird, was zum Verblassen führt.
  • IML vs. Direktdruck:

  • IML: Im Gegensatz zum Direktdruck wird hier eine professionelle Qualität und ein zentrierter Druck mit aufwendiger Gestaltung, mehrfarbig und aufwendiger Veredelung gefördert.
  • Direktdruck: Allerdings ist der Direktdruck auf die Verwendung einfacher Designmechanismen beschränkt und neigt zu einer geringeren Haltbarkeit als IML-Systeme. Insbesondere wenn das Produkt unter anspruchsvollen Bedingungen verwendet wird, ist die Haltbarkeit noch geringer.
  • IML-Etiketten im Vergleich zu Thermotransferetiketten:

  • IML: Bei der Verwendung von IML ist die Verwendung von Klebstoff nicht erforderlich. Dadurch werden sowohl der Materialbedarf als auch die Herstellungszeit reduziert.
  • Thermotransferetiketten: Um dieses Label einzuführen, sind weitere Prozesse erforderlich, die neben der Effizienz auch die Herstellungskosten steigern.

8) Wichtige Überlegungen zur Implementierung von IML

Wie bei jeder anderen Strategie gibt es auch beim IML verschiedene Faktoren, die berücksichtigt werden müssen, bevor die Strategie in Kraft treten kann:

! Kosten bewerten: Bestimmen Sie, wie hoch die Einrichtungskosten wären. Bewerten Sie außerdem die langfristigen Vorteile, die vor der Bereitstellung des neuen Systems entscheidend wären.

! Formoptionen: Es muss gewährleistet sein, dass die Formen nahtlos mit der IML-Strategie zusammenarbeiten. Und für einen reibungslosen Übergang ist es entscheidend, zu planen, wie neue Formen integriert werden sollen.

! Prozesse zur Etikettenerstellung: Durch die Verbindung von Design-Knowhow und Fertigungskompetenz können Etiketten in optimaler Größe, Form und aus optimalem Material erstellt werden, um Präzision zu gewährleisten.

! Effizienz in der Produktion: Um die Genauigkeit zu erhöhen und den Ausschuss zu reduzieren, ist die Implementierung von Automatisierungs- und Qualitätskontrollmaßnahmen unerlässlich. Regelmäßige Maschinenprüfungen sind ebenfalls unerlässlich, um Ausfallzeiten zu vermeiden. 

! Fitnessziele: Prüfen Sie, wie IML zu den anderen Umweltrichtlinien Ihres Unternehmens passt, beispielsweise zur Minimierung von Plastikmüll oder zur Verbesserung der Recyclingquoten.

9) Fazit

Man kann also sagen, dass In-Mold-Labeling die Technik der Zukunft für die Herstellung von Behältern ist, da es Zuverlässigkeit, attraktives Design und Umweltfreundlichkeit bietet.

Der anfängliche Kapitalaufwand und die betriebliche Komplexität von IML mögen abschreckend wirken, doch die langfristigen Vorteile von IML, die von verbesserter Haftung bis hin zu Umweltfreundlichkeit reichen, kommen allen Unternehmen zugute. Ja! Insbesondere Unternehmen, die ihre Verpackungen verbessern möchten. Hersteller können diese Technik nutzen, um neue wettbewerbsfähige und attraktive Verpackungslösungen für die Anforderungen der heutigen Verbraucher zu entwickeln.

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